
Daniel Defoe: Leben und seltsame erstaunliche Abenteuer des Robinson Crusoe
2. April, 2008Im Nachwort heißt es, dass jeder den Namen “Robinson Crusoe” kennt und auch den Großteil der Geschichte dahinter, aber dass kaum einer was mit dem Namen “Daniel Defoe” anzufangen weiß. Das ist tatsächlich wahr, wie schon mein Französischlehrer zu seinem Gram desöfteren feststellen musste (”Lesen wir denn gar nichts mehr? In euerm Alter hab ich so Abenteuergeschichten unter der Bettdecke verschlungen!”).
Aber das Nachwort liefert auch einige interessante Details über die Geschichte selbst: es gibt verschiedene Versionen davon, deren Original in drei Bücher aufgeteilt war, wovon der erste von Robinsons Leben auf der Insel erzählt, der zweite die Rückkehr dorthin und die Weltreise über Ostasien, während der dritte religiöse Betrachtungen enthält. Das Buch, das ich gelesen habe, wurde 1952 gedruckt und basiert auf der ersten deutschen Übersetzung von 1720 (diese ist laut Herausgeber heutzutage allerdings unlesbar). Es handelt sich um eine Straffung, sodass ein einheitliches Buch entstand, das sich nur mit Robinsons Inselaufenthalt sowie seiner Rückkehr und den Ereignissen während seiner Abwesenheit befasst.
Die Geschichte ist weitaus interessanter, als man denkt. Zwar ist jedem bekannt, dass Robinson auf einer einsamen Insel landet und dort lebt, bis er schließlich gerettet wird. Doch sein Lebenslauf vor diesem Unglück, die Ereignisse auf der Insel, nachdem er sie verlassen hat, sowie die ganzen Einzelheiten über das Inselleben sind wirklich interessant und spannend. Zurecht ist das eine Geschichte, die seit ihrem Erscheinungsjahr 1719 die Menschen fasziniert, und hier zitiere ich kurz das Nachwort als Begründung: “[...] Darum ist der Mensch in seinem Lebenskampf der Kern des Robinson-Gedankens.”
voooooooooooool schön!!!!!